Schulz machte sich einen Namen durch Rationalisierung und Kostensenkung
Porträt Schulz: Seit Jahren an der Thyssen-Spitze

dpa DUISBURG. Ekkehard Schulz, der Thyssen-Krupp nach dem Ende der Doppelspitze allein führen soll, blickt auf 15 Jahre Erfahrung im Vortand zurück. Seit 1986 war er bei der Thyssen AG-Stahl für für Produktion und Technik zuständig, fünf Jahre später übernahm er dort den Vorstandsvorsitz. Einen Namen machte sich der 59-jährige Sohn eines Bankdirektors durch Rationalisierung und Kostensenkung. Seine Laufbahn hatte der promovierte Ingenieur 1972 als Vorstandsassistent bei der Thyssen AG-Niederrhein begonnen.

Auf seiner geradelinigen Karriere wurde Schulz 1997 Vorstandschef der Thyssen Krupp Stahl und trat 1998 an die Spitze der Konzern- Obergesellschaft Thyssen AG. Mit Abschluss der Fusion zu Thyssen-Krupp wurde er einer der beiden Vorstandschefs in der zuletzt umstrittenen Doppelspitze mit Gerhard Cromme von Krupp. Im vergangenen Jahr sagte das Unternehmen wegen schlechten Marktumfelds kurzfristig einen Börsengang der von Schulz geführten Stahltochter ab.

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