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Schumacher in Hockenheim vor neuen RekordenDPA-Datum: 2004-07-22 14:20:01

Hockenheim (dpa) - Vor der Rekordjagd in Hockenheim ist Weltmeister Michael Schumacher in Mannheim wie ein Popstar gefeiert worden. 25 000 Menschen mit roten Mützen kamen vier Tage vor dem Großen Preis von Deutschland, um den Hobby-Kicker beim Fußballspielen zu bestaunen.

Hockenheim (dpa) - Vor der Rekordjagd in Hockenheim ist Weltmeister Michael Schumacher in Mannheim wie ein Popstar gefeiert worden. 25 000 Menschen mit roten Mützen kamen vier Tage vor dem Großen Preis von Deutschland, um den Hobby-Kicker beim Fußballspielen zu bestaunen.

Mit vielen prominenten Mitstreitern sammelte Schumacher beim schon traditionellen «Spiel des Herzens» 150 000 Euro für Kinder in Not ein. Schumacher war überwältigt von der «gigantischen Atmosphäre» im Carl-Benz-Stadion. «Das ist ein Ansporn für mich. In den letzten Jahren habe ich die Fans in Hockenheim nicht so verwöhnt. Diesmal soll es besser werden», versprach der 35-Jährige.

Schon beim Heim-Grand-Prix winkt «Schumi» der erste Titelgewinn in seiner bisher so einmaligen Saison. Im Kampf um die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft benötigt sein Ferrari-Team gerade einmal 13 Punkte mehr als Verfolger Renault, um sich den schnellsten Titelgewinn in der WM-Geschichte zu sichern. Der souveräne WM-Spitzenreiter kann in Hockenheim noch einen weiteren Rekord einstellen und bereits im 12. von 18 Formel-1-Läufen seine Bestmarke von elf Saison-Siegen aus seinem Traumjahr 2002 einstellen. Da war Schumacher als schnellster Weltmeister aller Zeiten in die Sportgeschichtsbücher gefahren.

Angesichts der erdrückenden Ferrari-Überlegeneheit könnte «erst» zum dritten Mal nach 1995 und 2002 in Hockenheim ein «Schumi- Festival» angesagt sein. «Die Statistik würde ich gerne ein bisschen aufpolieren», kündigt Schumacher an. In Mannheim feierten die Anhänger am Mittwochabend ihren Star mit Sprechchören, tanzten auf den Tribünen. «Es hat Spaß gemacht», sagte der Rennfahrer.

Besonders von einem Treffen bei der Starpromenade war Schumacher beeindruckt: «Ich habe zum ersten Mal den Ottmar Hitzfeld kennen gelernt und das war eine sehr angenehme Begegnung», teilte der Rheinländer am Tag danach auf seiner Homepage (www.Michael-Schumacher.de) mit. Der ehemalige Bayern-Trainer gab das Kompliment zurück: «Es war ein großes Erlebnis auch für mich. Schumacher ist ein Superstar. Aber er ist auch sehr menschlich, freundschaftlich und kameradschaftlich. Er hat sich in der Kabine gut mit eingebracht in die Gespräche. Wenn er mehr trainieren würde, könnte er sogar in der Zweiten Bundesliga spielen», sagte der Mann, der nicht Bundestrainer werden wollte. Beim Benefizspiel gelangen Schumacher zwei Tore.

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