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Schumacher: Noch keine Verhandlungen mit Ferrari

Hamburg (dpa) - Ferrari muss sich wegen der Verlängerung des Vertrages mit Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher gedulden.

Hamburg (dpa) - Ferrari muss sich wegen der Verlängerung des Vertrages mit Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher gedulden.

«Dieses Fass sollte man jetzt nicht aufmachen. Es ist zu früh, hier schon eine Entscheidung fällen zu wollen«, sagte Schumacher-Manager Willi Weber dem Magazin «Sport-Bild». Der Kontrakt des sechsmaligen Champions läuft noch bis 2006. Ferrari-Teamchef Jean Todt hatte angedeutet, dass er gern den Vertrag mit dem 76-maligen Grand-Prix-Sieger schon bald bis 2008 verlängern würde.

Michael Schumacher hatte zuletzt angedeutet, bis zum 40. Lebensjahr in der Formel 1 zu fahren. Der 35-Jährige führt nach seinem sechsten Sieg im siebten Saisonrennen beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring die WM-Wertung mit 60 Punkten souverän an und ist auf dem besten Weg zu seinem siebten Titel.

«Natürlich läuft es jetzt super, natürlich würde ich mich freuen, wenn er weitermacht. Aber bis 2006 kann noch so viel passieren. Wir müssen abwarten», meinte Weber. Er gab zu bedenken, dass «vielleicht auch mal schlechtere Phasen kommen. Mit Verhandlungen für die Zeit nach 2006 würden wir unnötige Unruhe produzieren.»

Webers Zurückhaltung ist eine Lehre aus den Erfahrungen mit den schwierigen Verhandlungen um einen neuen Vertrag für Michael Schumachers Bruder Ralf. Schon seit über einem Jahr ziehen sich die Gespräche um eine Weiterbeschäftigung des 28-Jährigen bei Williams-BMW hin. Zuletzt galt ein Wechsel von Ralf Schumacher zum japanischen Rennstall Toyota als sicher.

«Nie wieder steige ich so früh in Gespräche um Vertragsverlängerungen ein. Dieser Vorgang hat uns das ganze Jahr versaut», sagte Weber. «Ständig hatten und haben wir Unruhe. Das muss endlich aufhören. Ich erwarte, dass bis zum Rennen im Silverstone am 11. Juli eine Entscheidung bekannt gegeben wird, wo Ralf in 2005 fährt.»

Ralf Schumacher rangiert nach seinem Ausfall auf dem Nürburgring mit sieben Zählern auf Platz sieben in der WM-Wertung. Williams-BMW ist bei den Konstrukteuren nur Vierter hinter Ferrari, Renault und BAR-Honda.

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