Schußwechsel zwischen Polizei und albanischen Rebellen
Gespannte Lage im Kosowo

dpa GNJILANE/BELGRAD. Die Lage in Südserbien war am Donnerstag nach Schießereien zwischen albanischen Rebellen und serbischen Polizisten gespannt. Soldaten der Friedenstruppe KFOR riegelten die sonst geöffnete Verwaltungsgrenze zum Kosovo ab, wie Journalisten vor Ort berichteten. Es gab aber keine Meldungen über neue Zusammenstöße, nachdem zuvor drei serbische Polizisten getötet worden waren.

Kostunica besucht Armee-Einheiten im Grenzgebiet

Der jugoslawische Präsident Vojislav Kostunica wollte noch am Donnerstag die Armee-Einheiten im Grenzgebiet zum Kosovo Serbiens besuchen, meldete der Belgrader Sender B-92. Die für die Anschläge verantwortliche Albaner-Guerilla UCPMB will eine Abtrennung von Serbien und die Unabhängigkeit zusammen mit dem Kosovo.

Weltsicherheitsrat verurteilt Angriffe

Der Weltsicherheitsrat verurteilte die Angriffe auf serbische Polizisten im Grenzgebiet zum Kosovo. In einer in New York veröffentlichten Erklärung verlangte das Gremium einstimmig eine "umgehende Untersuchung, so dass die Täter bestraft werden können".

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