Schutz der freien öffentlichen Kommunikation
Internet: ARD und ZDF wollen Vermittler sein

Wie die ARD am Montag in Köln mitteilte, hat eine Studie des Hamburger Hans-Bredow-Instituts und des Instituts für Rundfunkökonomie an der Universität Köln ergeben, dass kommerzielle Anbieter allein nicht die verfassungsrechtlich geforderte freie öffentliche Kommunikation im Internet gewährleisten können.

ap KÖLN. Zur Sicherung der Vielfalt sollten gemeinwohlorientierte nichtkommerzielle Institutionen wie etwa die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Vermittlungsfunktion übernehmen, schlägt die Studie vor. Darin heißt es: "Aus der Präsenz einer Information im unüberschaubaren Internet folgt keineswegs, dass Nutzer sie finden und sie der öffentlichen Kommunikation zur Verfügung steht", hieß es. Die Vermittlung durch Suchmaschinen, Newsarchive und Portale erhalte entscheidende Bedeutung. Viele Online-Dienste seien aber von Werbung oder Nutzer-Gebühren abhängig.

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