Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen in Kraft
Verdächtiger Brief im Kanzleramt entdeckt

In der Poststelle des Bundeskanzleramtes in Berlin ist nach Angaben eines Regierungssprechers gegen 14:30 Uhr ein Brief mit einem verdächtigen weißen Pulver entdeckt worden. Der Sprecher sagte am Montag auf Anfrage, gegen Mittag hätten zwei Mitarbeiter der Poststelle den verdächtigen Brief entdeckt.

dpa/rtr BERLIN. Es seien sofort alle für solche Fälle vorgesehenen Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen in Kraft gesetzt worden. Details nannte er nicht. In den vergangenen Tagen waren in Deutschland wiederholt Briefe mit angeblichen Milzbrand-Erregern aufgetaucht, die sich jedoch bisher stets als harmlos herausgestellt hatten.

Der Regierungssprecher sagte, die beiden Mitarbeiter hätten nach dem Fund des Briefes sofort die Poststelle verlassen. Diese sei derzeit versiegelt. Mit einem ersten Ergebnis der Untersuchung, ob es sich um eine gefährliche Substanz handele, werde gegen Abend gerechnet.

Nach Angaben des Regierungssprechers sind die zuständigen Ermittlungsbehörden sowie Mitarbeiter des bundeseigenen Robert-Koch-Instituts für Seuchenforschung vor Ort im Kanzleramt. In den US-Bundesstaaten Florida und Nevada sowie in New York waren in den vergangenen Tagen mehrere Briefe mit Milzbrand-Erregern aufgetaucht. Mehrere Personen erkrankten, ein Mann starb.

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