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Schutzgemeinschaft fordert Börsenregeln nach US-Vorbild

FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund der Probleme beim Münchner Filmrechtehändler EM.TV hat der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre, Klaus Schneider, gefordert, dass die Börsen-Regeln in Deutschland an die Regularien in den USA angeglichen werden sollten. Das sagte Schneider der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Den US-Standards zufolge müssten Manager vorab Auskunft darüber geben, wenn sie Aktien eines Unternehmens verkaufen wollten, berichtet die Zeitung.

Ähnlich äußerte sich in der "Süddeutschen Zeitung" Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz: "Die Familie Haffa muss sagen, wie viele Aktien sie wann verkauft hat. Das ist eine ganz wichtige Information, zumal sich daraus Rückschlüsse ziehen lassen, ob die Haffas wirklich nach besten Wissen und Gewissen gehandelt oder im Vorfeld der Gewinnwarnung Aktienpakete abgestoßen haben."

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