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"Schutzprogramm" gegen "Nimda" entpuppt sich als Trojaner

Unbekannte Computerkriminelle versuchen derzeit, die Aufregung um den Computervirus "Nimda" auszunutzen und so genannte Trojaner auf den Rechnern von besorgten E-Mail-Nutzern zu platzieren.

ddp SAN MATEO. Wie der Informationsdienst "The Register" () berichtet, sind im Internet E-Mails im Umlauf, die einen Schutz vor «Nimda» enthalten sollen. Die angeblichen Absender dieser Mails, die Antivirusfirma TrendMicro und der Sicherheitsspezialist SecurityFocus weisen jedoch darauf hin, dass diese Mitteilung nicht aus ihren Unternehmen stammen.

Beide Firmen warnen vor einem Öffnen der angehängten Datei "FIX_NIMDA.exe". Sie ähnelt vom Namen her zwar dem offiziell von TrendMicro vertriebenen "Nimda"-Schutz "FIX_NIMDA.com", enthält aber einen Trojaner. Mit Hilfe des Programms wird ein späterer Zugriff von außen auf den infizierten Rechner an allen Sicherheitsschranken vorbei möglich. SecurityFocus weist laut "The Register" in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Unternehmen niemals Virenschutz-Programme per E-Mail versende.

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