Schwache Aktienmärkte belasten
Aegon verzeichnet kräftigen Gewinnrückgang

Der niederländische Versicherungskonzern Aegon hat im ersten Quartal wegen der schwachen Aktienmärkte einen kräftigen Gewinneinbruch verzeichnet, der aber geringer ausfiel als von Analysten erwartet.

Reuters AMSTERDAM. Der Nettogewinn sei zum Vorjahreszeitraum um 36 % auf 393 Mill. ? Vorjahreszeitraum gesunken, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit rund 360 Mill. ? gerechnet. Die Einnahmen des Unternehmens sanken um neun Prozent auf 8,56 Mrd. ?. Aegon, das zu den zehn größten Versicherungskonzernen weltweit zählt, gab zudem mit Verweis auf die andauernde Unsicherheit an den Finanzmärkten keinen Ausblick für 2003.

Analysten zeigten sich dennoch enttäuscht von dem Ergebnis, da das Unternehmen offenber weniger Belastungen als erwartet in dem Quartalsergebnis berücksichtigt hat. "Das bedeutet, dass die zu Grunde liegenden Ergebnisse schwächer waren als wir gehofft hatten," sagte Lukas Daalder von Bank Oyens & van Eeghen. Auch die Schwankungen innerhalb der Geschäftsbereiche werteten die Experten negativ. "Eine solche Unbeständigkeit wird bei einem so genannten stabilen Unternehmen nicht gern gesehen", sagte Daalder. Wie andere Versicherungsunternehmen leidet Aegon unter der Schwäche an den internationalen Aktienmärkten.

Aegon-Aktien fielen gegen den Markttrend um mehr als ein Prozent auf 9,41 ?.

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