Schwache Geschäftszahlen
Börsianer enttäuscht über Fresenius

Ein pessimistischer Ausblick und schwache Geschäftszahlen setzen Börsianern zufolge die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) erneut stark unter Druck. Die Aktien des Dialysespezialisten verlieren an Wert.

Reuters FRANKFURT. Die Papiere des Dialysespezialisten verloren acht Prozent auf rund 36 Euro, während der Dax zugleich rund ein Prozent einbüßte.

Börsianer reagierten enttäuscht auf die FMC-Prognosesenkung und die schwachen Zahlen vom Vortag. Vor allem kritisierten sie, dass die Revision der Vorhersagen zu spät erfolgt sei. Auch seien die Aussichten für das Unternehmen angesichts der Verzögerung bei der Einführung von Einweg-Dialysatoren in Nordamerika und der Währungsabwertungen in Lateinamerika auf Grund der dortigen Wirtschaftskrise düster. Vor diesem Hintergrund haben einige Analysten die Aktie inzwischen heruntergestuft.

FMC

hatte am Dienstag die Prognose für den Vorsteuergewinn im Gesamtjahr 2002 auf 300 von 350 Millionen Dollar gesenkt. Beim Umsatz werde nur noch mit einem wechselkursbereinigten Plus von sechs statt bisher sechs bis neun Prozent gerechnet. Einige Analysten hatten die Revision der Prognose bereits erwartet. Die im Nebenwerte-Index MDax gelistete Aktie der FMC-Konzernmutter Fresenius AG standen am Mittwoch ebenfalls erneut stark unter Druck und verloren im Handelsverlauf knapp zehn Prozent auf 38,15 Euro.

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