Schwache Konjunktur belastet
Bahnchef Mehdorn: 2001 ein gutes Jahr fürs Unternehmen

Die Deutsche Bahn AG[DBN.UL] erwartet für dieses Jahr eine geringe Umsatzsteigerung und will ab dem Jahr 2004 profitabel arbeiten.

rtr BERLIN. Der Umsatz von 30 Mrd. DM im vergangenen Jahr werde 2001 leicht steigen, sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn der "Welt am Sonntag". Der Dezember werde noch einmal ein schwieriger Monat für den Güterverkehr. "Aber wir können schon heute sagen, dass 2001 ein gutes Jahr für die Bahn sein wird", sagte Mehdorn. "Wir werden unsere Planung erfüllen und unsere Rationalisierungsziele erreichen." Dennoch werde die Bahn zunächst wie erwartet weiter rote Zahlen schreiben, aber dann ab 2004 profitabel sein.

Die Bahn hat besonders im Güterverkehr unter der schwachen Konjunktur zu leiden. Dagegen konnte das Unternehmen bei den Passagierzahlen in diesem Jahr zulegen. Mehdorn machte jedoch klar, dass die durchschnittliche Auslastung der Züge von 40 % viel zu niedrig sei. Daher wolle die Bahn unter anderem mit einem neuen Fahrpreissystem ab Ende 2002 die Auslastung der Züge deutlich steigern. Zudem sollen Mehdorn zufolge die Zugtypen im Fernverkehr auf zwei reduziert werden. Der ICE solle lange Strecken bedienen, der IC die Regionen.

Nach den Worten von Mehdorn werden der frühere Personal-Vorstand Horst Föhr und der Vorstand der Netz AG, Thilo Sarrazin, von zwei externen Managern ersetzt. Er werde dem Bahn-Aufsichtsrat einen entsprechenden Vorschlag machen, sagte Mehdorn der "Welt am Sonntag".

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