Schwache Marktsituation im ERP-Bereich
Commerzbank rät bei AC-Service zum "Halten"

adx FRANKFURT. Die Commerzbank rät, Aktien der Stuttgarter AC-Service AG nach Vorlage ihrer Halbjahresbilanz zu halten. Nach dem enttäuschenden ersten Quartal sei keine deutlich bessere Entwicklung im zweiten Quartal zu erwarten gewesen, sagte Analyst Heinz Steffen. Da sich auch für die zweite Jahreshälfte kein Turn-around abzeichne, werde er seine Ergebnisschätzungen absenken. Auf dem derzeitigen Kursniveau sollte der Wert aber einen gewissen Boden gefunden haben, so dass eine Abstufung des Ratings auf "reduzieren" zu weit gehen würde.

Das Unternehmen sei von der schwachen Marktsituation im ERP-Bereich doppelt hart getroffen worden, da AC-Service mitten in einem Restrukturierungsprozess stecke. Die Umsätze im Produktbereich (Distribution Solutions) seien entsprechend von rund 20 Mill. auf 12 Mill. DM zurück gegangen. Vieles deute daher darauf hin, dass das Unternehmen sich nun von der Sparte trennen werde oder einen Partner für die Aktivitäten suchen müsse. So sei die Nachfrage nach der ERP-Software Famac eher gering und das Unternehmen habe bereits Stellen im Produktbereich abgebaut. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Trennung habe AC-Service mit der Verselbstständigung des Bereichs bereits geschaffen.

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