Schwache Umsätze
Protest gegen Börsenöffnung an Pfingsten

dpa-afx FRANKFURT. Gegen die Börsenöffnung am Pfingstmontag hat in Frankfurt ein Aktionsbündnis von Gewerkschaften und Kirchen protestiert. Bereits am Himmelfahrtstag habe sich bewiesen, wie nutzlos der Feiertagshandel sei, meinte der Frankfurter Sekretär der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Herbert Bayer, am Montag.

Börsensprecher Uwe Velten verteidigte hingegen den zusätzlichen Handelstag. Am Pfingstmontag seien allein in Europa sieben weitere Börsen geöffnet gewesen. Das Handelsvolumen liege zudem deutlich über dem an den so genannten "Bank Holidays", wenn in den USA und Großbritannien die Börsen geschlossen bleiben.

Zu den Umsätzen am Pfingstmontag machte Velten keine Angaben, da die entsprechenden Statistiken erst am folgenden Tag vorlägen. Die Umsätze seien kaum nennenswert, sagte hingegen ein Frankfurter Händler. Institutionelle Anleger seien am Pfingstmontag kaum am Markt. Hauptsächlich engagierten sich private Kleinanleger.

Velten bekräftigte die Absicht der Börse, den Handel auch am Fronleichnamstag (14. Juni) zu organisieren. Dagegen hatte der Präsident des Evangelischen Kirchentages, Martin Dolde, vergeblich interveniert. Der Kirchentag findet über den Fronleichnamstag in Frankfurt statt.

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