Schwache Umsätze vor US-Feiertag
Neuer Markt eröffnet deutlich leichter

Der Neue Markt ist wie befürchtet deutlich leichter in den Mittwochshandel gestartet. Bereits zu Beginn verlor der Nemax 50 1,71 % auf 1 271,39 Zähler. Der All Share hielt sich indessen mühsam über der Marke von 1 200 Punkten. Er gab in den ersten Handelsminuten 1,25 % auf 1 209,52 Punkte ab.

dpa-afx FRANKFURT. Die letzten beiden Handelsstunden seien "schlecht" gewesen, erklärten aber den leichten Auftakt am Frankfurter Neuen Markt, sagte ein Händler. Nach dem guten Montagsgeschäft würden allerorten Gewinne mitgenommen. Außerdem feierten die Amerikaner am Donnerstag Thanksgiving. Da hielten sich die Anleger schon im Vorfeld mit Engagements zurück. Schon am heutigen Mittwoch seien die Umsätze spürbar rückläufig.

Kurzfristig misst der Händler dem Neuen Markt weiteres Abwärtspotenzial bei. "Der Neue Markt ist nun mal keine Einbahnstraße. Wenn die Unternehmen aber ihre Hausaufgaben machen, wird es auch wieder aufwärts gehen", sagte er.

Ein anderer Händler erwartet eine weitere Belastung durch die Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklima-Index. Am Markt rechne man mit einem nach wie vor trüben Geschäftsklima.

D.Logistics und Heiler Software legen zu

Die Aktie von Pixelpark verlor 3,29 % auf 7,35 Euro. Zuvor hatte die Investmentbank Goldman Sachs die Aktie von herabgestuft und die Gewinnschätzung für das laufende und das kommende Geschäftsjahr drastisch korrigiert.

D.Logistics AG hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres Ergebnis und Umsatz deutlich gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) habe 24 Mill. Euro erreicht nach 11 Mill. Euro vor einem Jahr und 14 Mill. im Vorquartal. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) konnte von zuvor 11 Mill. Euro auf 35 Mill. Euro verbessert werden. Die Nachricht verschaffte dem Titel einen Aufwärtsschub von 6,41 %. Damit kosteten D. Logistics 9,79 Euro.

Auch Heiler Software wartete mit Zahlen auf: Im Geschäftsjahr 2000/01 wurde im Konzern der Umsatz um 21 % auf 6,021 Mill. Euro gesteigert. Der Verlust vor Zinsen und Steuern stieg allerdings von 2,72 auf 6,4 Mill. Euro. Dennoch solle im zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres die Gewinnschwelle erreicht werden. Der Optimismus verhalf Heiler zu einem morgendlichen Kursgewinn von 3,66 % auf 1,77 Euro.

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