Schwache US-Konjunktur und der milde Winter drücken die Öl-Nachfrage
Internationale Energie-Agentur: Öl weltweit weniger gefragt

dpa PARIS. Hohe Preise, eine vor allem in den USA schwächere Konjunktur und der milde Winter drücken die Öl-Nachfrage weiter nach unten. Diese Einschätzung hält die Internationale Energie-Agentur IEA in Paris in ihrem am Mittwoch veröffentlichten März-Bericht fest. Sie hat ihre Schätzungen für die Zunahme auf der Nachfrage-Seite im Jahr 2001 daraufhin um etwa 110 000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag auf 1,41 Mill. Barrel ein weiteres Mal nach unten verringert.

"Diese Anpassung unserer Schätzungen bedeutet eine erneute Revision. Wir liegen jetzt um 460 000 Barrel am Tag unter unserer allerersten Wachstumsprognose für 2001", hält die IEA fest. Ein gewisser Nachfrage-Anstieg im Januar ging nach der IEA-Analyse auf eine kurzfristige Umstellung in den USA von Naturgas auf Öl zurück.

Die weltweite Öl-Produktion ist nach dem Bericht der zur OECD gehörenden Agentur im Februar um 700 000 Barrel pro Tag auf 77,25 Mill. Barrel gesunken, vornehmlich wegen geringerer Produktion der OPEC-Länder. Ohne den Irak ging die OPEC-Produktion um 1,02 Mill. Barrel auf 25,75 Mill. Barrel zurück. Unterdessen nahm allerdings die irakische Produktion um 320 000 Barrel am Tag zu.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%