Schwache Vorgaben aus den USA
Neuer Markt uneinheitlich

Der Neue Markt hat in den ersten Handelsminuten am Dienstag leicht hinzugewonnen. Der Nemax 50 startete mit einem Minus von 0,06 %, drehte dann aber leicht ins Plus. Um 9.10 Uhr stand der Index auf 1 466,30 Zähler und damit 0,39 % im grünen Bereich. Der alle Aktien umfassende Nemax All Share verlor zeitgleich um 0,08 % auf 1 571,17 Stellen.

dpa-afx FRANKFURT. Die US-Technologiebörse Nasdaq hat den Handel am Vortag fast 2 % schwächer beendet. Der Nasdaq Composite Index eröffnete zwar im Plus, verzeichnete aber zwei Stunden nach Handelsbeginn die ersten Verluste. Zur Schlussglocke lag das Börsenbarometer bei 1 988,66 Punkten. Das entsprach einem Minus von 1,96 %. Der Blue-Chip-Index Nasdaq 100 beendete den Handel mit einem Minus von 2,06 % auf 1 666,47 Punkte.

Mit großer Spannung wurden die Zahlen des Software- und Datenbankspezialisten Oracle erwartet. Das Unternehmen verbuchte einen gegenüber dem Vorjahresquartal von 4,912 Mrd. $ auf 854,9 Mill. $ eingebrochenen Nettogewinn. Proforma habe Oracle allerdings pro Anteilsschein einen Gewinn von 15 US-Cent erwirtschaftet und damit die Analystenschätzungen von First Call um einen Cent übertroffen. Der Umsatz sei gleichzeitig von 3,374 Mrd. $ auf 3,263 Mrd. $ zurückgegangen.

Kabel New Media-Aktie bricht ein

Der Internet-Dienstleister Kabel New Media verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr (2000/2001) einen negativen Jahresüberschuss in der Größenordnung zwischen 115 bis 130 Mill. Euro. Analysten der HypoVereinsbank waren in einer Studie von einem Verlust von lediglich 39,6 Mill. Euro ausgegangen. Die Aktien brachen um weitere 26,32 % auf 2,10 Euro ein.

Die Eckert & Ziegler AG, Spezialist für innovative Herz- und Krebsheilmittel, meldete einen Großauftrag im Wert von über 8 Mill. Euro. Der Umsatz des vergangenen Quartals betrug 7,1 Mill. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Eckert & Ziegler mit Umsätzen von 30 Mill. Euro und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 6 Mill. Euro. Die Anteilsscheine verteuerten sich im frühen Handel um 12,77 % auf 26,50 Euro.

Der Leiterplattenproduzent AT&S Technologies kann für das Geschäftsjahr 2001/2002 keine genauen Prognosen abgeben. Das Unternehmen revidierte allerdings die bisherigen Wachstumserwartungen. Aus heutiger Sicht seien ein Mehrumsatz von 30 % und eine EBIT-Marge von zehn Prozent nicht mehr zu erreichen. Die Aktie verlor 18,21 % auf 11,50 Euro. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte AT&S einen Umsatz von 322 Mill. Euro erzielt und dabei einen Periodenüberschuss von 36,5 Mill. Euro erzielt.

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