Schwacher Dollar und Anschläge verleihen Auftrieb
Gold deutlich im Aufwind

Gold hat am Montag im europäischen Geschäft deutlich an Wert gewonnen und mit über 360 Dollar je Feinunze den höchsten Stand seit über drei Monaten erreicht. Das Edelmetall sei vom schwachen Dollar sowie den Anschlägen in Marokko und Israel getrieben worden, erklärten Händler.

Reuters LONDON. Der Dollar litt unter den zuletzt schwachen US-Konjunkturdaten, unter Spekulationen bezüglich einer Devisenmarktintervention der Bank von Japan sowie weiteren Aussagen von US-Finanzminister John Snow, die vermuten liessen, dass die Dollarschwäche in den USA nicht unwillkommen sei. Zum Euro markierte die US-Währung ein frisches Mehrjahrestief. Die leichtere US-Devise macht das in Dollar angeschriebene Metall für europäische Anleger günstiger.

Gold kostete gegen Handelsende in Europa 360,20/360,90 nach 354,90/355,20 Dollar zu Wochenschluss in New York. Das Londoner Nachmittagsfixing erfolgte bei 359,00 Dollar. Am Vormittag war Gold mit 359,75 Dollar auf dem höchsten Stand seit 10. Februar gefixt worden. Gegenwärtig sei ein Goldpreis bei rund 365 Dollar sehr wohl möglich, so ein Marktteilnehmer. Dort könnte es kurzfristig zu einer Korrektur kommen. "Aber in ein paar Monaten, wer weiss was dann passieren wird," erklärte er.

Im Sog von Gold verteuerte sich Silber auf 4,81/4,83 von 4,77/4,79 Dollar am Freitag in New York. Platin notierte bei 653/658 nach 650/655 Dollar und Palladium stieg auf 160/165 von 155,50/160,50 Dollar.

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