Schwacher Euro schmälert den Umsatz
IBM-Reingewinn auf 1,96 Milliarden Dollar gestiegen

Im dritten Quartal hat der Computerhersteller IBM den Gewinn im Rahmen der Erwartungen gesteigert.

rtr/dpa ARMONK. Der US-Computerhersteller IBM hat im dritten Quartal 2000 den Gewinn entsprechend den Analysten-Erwartungen gesteigert. Die International Business Machines Co (IBM) teilte am Dienstag nach Börsenschluss mit, ihr Reingewinn sei in den drei Monaten zum 30. September 2000 auf 1,96 (Vorjahr 1,76) Mrd. $ oder 1,08 (0,93) $ je Aktie gestiegen.

Analysten hatten den Gewinn je Aktie ebenfalls mit 1,08 $ erwartet. Die Umsätze hätten sich auf 21,8 (21,1) Mrd. $ erhöht.

Damit blieben die Gesamtumsätze hinter den Erwartungen der von First Call befragten Analysten zurück. Die Experten hatten im Durchschnitt mit rund 22,4 Mrd. $ gerechnet.

Die Schwäche des Euro wirkte sich laut IBM negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Beim Umtausch von in Euro erzielten Umsätzen in Dollar verringere sich die Umsatzsteigerung.

Trotz einer Steigerung der Wachstumsrate des Umsatzes zeigte sich Unternehmenschef Lou Gerstner vor dem Hintergrund des Währungseffektes nicht zufrieden. Dennoch habe sein Unternehmen seine Fähigkeit bewiesen, Gewinne generieren zu können. Die Schwäche der europäischen Währung wird nach Einschätzung des Unternehmens auch den Gewinn je Aktie von IBM im vierten Quartal um mehr als 1 US-Cent belasten.

IBM wurden nach Bekanntgabe der Zahlen mit 107-5/8 $ gehandelt, verglichen mit 113 $ beim Börsenschluss.



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