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Schwacher Handelsstart erwartet

Solange die Stimmzettel zur Präsidentschaftswahl nicht ausgezählt ist, werden die Investoren noch ein wenig abwarten, mit welchen Werten sie sich eindecken. Kurz vor Börseneröffnung zeigen die Futures auf einen verhaltenen Handelsstart.

Gemischte Impulse geben dem Markt Konjunkturdaten. Demnach ist der Produzentenpreis-Index um 0,4 Prozent gestiegen. Zurückzuführen ist der Anstieg auf höhere Ölpreise, denn die um die volatilen Bereiche Lebensmittel und Energie bereinigte Kernrate ist um 0,1 Prozent gesunken. Ein steigender Index deutet auf eine Inflationsgefahr.



IBMs Firmenchef Lou Gerstner hat sich auf einer Konferenz in New York über die Ziele für die kommenden Jahre geäußert. Investoren sollten nicht mit jährlichen Wachstumsraten von 20 Prozent oder mehr rechnen. IBM werde nicht die Absatzzahlen aggressiv steigern, sondern Gewinnwachstum und Cash Flow in den Vordergrund stellen, um Investitionen in notwendige Geschäftsfelder tätigen zu können.



Wie die Financial Times in ihrer Internetausgabe meldet, hat Lehman Brothers Interesse an dem Brokerhaus bekundet. Die Pläne befinden sich dem Artikel zufolge noch in einem frühen Stadium. Die Sprecher von Lehman Brothers und Bear Stearns haben keinen Kommentar zu den Spekulationen abgegeben.



Internetwerte könnten heute auf Grund von schlechten Nachrichten von Internet Capital Group unter Druck geraten. Das Internet Venture Unternehmen abbauen 35 Prozent der gesamten Belegschaft. Der Schritt wird damit begründet, dass das Interesse von Investoren an Internetunternehmen nachlasse. Nach Handelsschluss hatte Internet Capital Group Quartalszahlen gemeldet. Die Verluste wurden von sieben Cents im Vorjahr auf 94 Cents vergrößert. Seit März ist es der Internet Capital Group nicht mehr gelungen, ein betreutes Internet-Unternehmen an die Börse zu bringen. Internet Capital Group fällt vorbörslich.



Quartalszahlen gab es vor Börseneröffnung von Walt Disney und The Gap. Der weltweit zweitgrößte Medienkonzern Walt Disney hat im vierten Quartal einen Gewinn in Höhe von 167 Millionen Dollar oder elf Cents pro Aktie erzielt. Der Umsatz wurde von 5,78 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 6,12 Milliarden Dollar gesteigert. Als Quotenbringer hat sich erneut die Gameshow "Who Wants to Be a Millionaire" erwiesen. Allerdings sind die Einschaltquoten leicht gesunken. Merrill Lynch stuft Disney am Morgen ab.



Der Gewinn der größten US-Bekleidungskette The Gap ist im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent gefallen. Mit 186,3 Millionen Dollar oder 21 Cents pro Aktie wurden die durchschnittlichen Erwartungen erfüllt. Allerdings waren die Schätzungen im August von 41 Cents pro Aktie reduziert worden. Der Umsatz wurde um zwölf Prozent auf 3,41 Milliarden Dollar gesteigert.



Mit Spannung erwarten Anleger die Quartalsergebnisse von Dell. Die Analysten erwarten im Schnitt einen Gewinn von 25 Cents pro Aktie gegenüber elf Cents im Vorjahr. Beim Umsatz liegen die Konsensschätzungen bei 8,22 Milliarden Dollar. Analysten hatten jedoch ihre Erwartungen reduziert, nachdem Dell im vergangenen Monat vor schwächeren Umsätzen gewarnt hatte.

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