Schwacher Quartalsgewinn
Eastman Kodak entlässt 3500 Mitarbeiter

Der Gewinn des Kamera- und Filmherstellers Eastman Kodak ist im ersten Quartal um 48 % gesunken. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Entlassungen an.

kk NEW YORK. Der Gewinn des Kamera- und Filmherstellers Eastman Kodak ist im ersten Quartal um 48 % gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken. Das Unternehmen aus Rochester, New York, begründete das schlechte Ergebnis mit der schwachen Konjunktur und kündigte die Entlassung von bis zu 3500 Mitarbeitern an. Das wären 4,5 % der derzeit 78 000 Beschäftigten.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 150 Mill. $ oder 52 Cents pro Aktie. Im ersten Quartal 2000 hatte der Gewinn noch bei 289 Mill. $ oder 93 Cents pro Aktie gelegen. Der Gewinn vor Sonderposten fiel mit 54 Cents um zwei Cents höher aus als von Analysten erwartet.

Der Umsatz des Fotospezialisten verringerte sich von 3,1 Mrd. $ im Vorjahreszeitraum auf 2,98 Mrd. $. Dabei verzeichnete Kodak bei fast allen Produkten eine geringere Nachfrage. Gut verkauften sich den Angaben zufolge im abgelaufenen Quartal lediglich Einmal-Kameras und Geräte für Fotoautomaten.

Eastman Kodak muss seit Jahren mit schwachen Absatzzahlen kämpfen und hat bereits mehrfach versucht, seine Kosten zu reduzieren. Der Aktienkurs des Unternehmens fiel in den vergangenen zwölf Monaten an der New York Stock Exchange um 28 %.

In der vergangenen Woche hatte Kodak Patricia Russo als Präsidentin und als Vorstandsmitglied für das operative Geschäft ernannt. Russo hatte zuvor im Vorstand von Lucent Technologies gesessen. Kodak erhofft sich nach eigenen Angaben, dass Russo ihre Erfahrungen aus der Informationstechnologie in den Ausbau des digitalen Fotogeschäfts einbringen kann.



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