Schwacher US-Automarkt
Zeitung: Daimler-Chrysler, Ford und GM wollen US-Standorte zeitweise stilllegen

dpa-afx DETROIT. Die US-Autohersteller Daimler-Chrysler, Ford und Gerneral Motors wollen nach einem Zeitungsbericht zufolge mehrere nordamerikanische Fabriken zeitweise stilllegen. Insgesamt seien davon rund 15 300 Arbeiter betroffen. Die temporären Schließungen spiegelten den geschwächten US-Automarkt wieder.

Die Daimler-Chrysler AG werde dem Bericht zufolge an ihrem Standort in Illinois die Produktion von Neon-Kleinwagen drei Tage lang ruhen lassen. Als Grund nannte der Automobilkonzern übermäßige Lagerbestände. Etwa 3 300 Angestellte seien dann zeitweilig arbeitslos.

General Motors Corp. (GM) wolle noch vor den Thanksgiving-Feiertagen vier Auto- und LKW-Standorte für drei Tage stilllegen. Dies betreffe mehr als 10 000 Arbeiter. "Wie alle Hersteller müssen wir Angebot und Nachfrage angleichen", sagte ein GM-Sprecher.

Nach Aussage der Ford Motor Co. soll die Produktion des Ford Escape und Mazda Tribute in der Nähe von Kansas City auf Grund von Fehlbeständen drei Tage lang eingestellt werden. Hiervon seien rund 2 000 Arbeiter betroffen.

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