Schwaches Ergebnis durch Sondereinflüsse bedingt
Frosta erwartet nach Einbußen wieder Zuwächse

Reuters BREMERHAVEN. Der nach eigenen Angaben größte deutsche Tiefkühlkosthersteller Frosta erwartet nach erheblichen Einbußen im vorigen Jahr für 2001 wieder deutliche Zuwächse. Bereits das erste Quartal dieses Jahres habe ein Umsatzplus von 14 Prozent und "ein deutlich verbessertes Ergebnis" gebracht, teilte der Frosta-Vorstand am Mittwoch in Bremerhaven mit. Im Jahr 2000 war der Umsatz den Angaben zufolge durch einen Absatzeinbruch im Frühjahr und Sommer gut vier Prozent auf 537 Millionen DM gesunken. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging auf 6,1 Millionen DM von zuvor 21 Millionen DM zurück, der Reingewinn fiel von 13,4 Millionen DM auf 0,1 Millionen DM. Dennoch werde der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende in Vorjahreshöhe von 1,50 DM je Aktie vorschlagen, teilte Frosta mit.

Die unverändert hohe Dividende werde möglich, weil der bisherige Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsaktionär Dirk Ahlers, der rund 60 Prozent der Frosta-Anteile hält, auf seine Ausschüttung verzichte, teilte das Unternehmen mit. Das schwache Ergebnis im Vorjahr sei vor allem auf "Sondereinflüsse" und Aufwendungen für Markteinführungen in Osteuropa und neue Produkte zurückzuführen. Diese würden sich schon bald auszahlen. Für 2001 erwartet Frosta den Angaben zufolge einen Umsatz zwischen 550 und 600 Millionen DM und ein Ergebnis in Höhe früherer Jahre. Unternehmenschef Ahlers will sich nach früheren Angaben zur Hauptversammlung im Juni aus dem Management zurückziehen und in Aufsichtsrat wechseln. Nachfolger wird Thomas Braumann, bisher Vorstandsmitglied für Produktion und Technik.

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