Schwäche der Halbleiterindustrie fordert aggressive Kostensenkung
Applied Materials streicht jeden zehnten Arbeitsplatz

Der weltgrößte Hersteller von Maschinen für die Computerchip-Produktion, Applied Materials, hat den Abbau jedes zehnten Arbeitsplatzes weltweit angekündigt.

Reuters SANTA CLARA. Andere Maßnahmen als diese Streichung von 2 000 Stellen reichten nicht aus, um der Schwäche der Halbleiterindustrie etwas entgegenzusetzen, sagte Unternehmenschef James Morgan am Montag in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien. "Wir haben eine Reihe von aggressiven Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt, um Kürzungen in unserer Mitarbeiterschaft zu vermeiden", sagte er. Die Länge und das Ausmaß des Abschwungs machten den Arbeitsplatzabbau aber notwendig. Auch sei die Lage kurzfristig nicht überschaubar.

Rund 700 Stellen sollen in der Technologieregion Silicon Valley und rund 500 weitere in Austin im Bundesstaat Texas gestrichen werden, hieß es. Im vierten Quartal wird der Gewinn den Angaben zufolge unter anderem durch mit dem Arbeitsplatzabbau verbundene Kosten vermindert werden. Die Höhe der Kosten wurde von dem Unternehmen nicht genannt.

Seit den Anschlägen in den USA sind die Aktien von Applied Materials um rund 25 % gefallen. Am Donnerstag verbuchten sie im Handelsverlauf einen Abschlag von 2,73 % bei 30,23 $.

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