Schwäche des Technologiemarktes wirkt sich aus
Philips: Rückgang bei Halbleiter-Geschäft

Der größte europäische Konzern für Konsumelektronik Philips Electronics NV erwartet nach eigenen Angaben im Halbleiterbereich einen Rückgang des operativen Ergebnis von 10 % im ersten Quartal. Die Schwäche der US-Wirtschaft und des Technologiemarktes hätten sich auf das Halbleiter-Geschäft ausgewirkt.

Reuters AMSTERDAM. Das Geschäft mit Zusatzteilen und Konsumelektronik werde im ersten Quartal ebenfalls negativ ausfallen, teilte Philips am Dienstag mit. Die Firma rechne jedoch im ersten Quartal im Chip-Geschäft mit einer Umsatzsteigerung von 7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Aktien legten zunächst zu, gaben dann aber um rund 2 % nach.

Im Februar hatte Philips eigenen Angaben zufolge eine Umsatzsteigerung von 15 % für das Jahr 2001 prognostiziert. Das Ergebnis des ersten Quartal zeige, dass Philips die Erwartungen nicht erfüllen werde, sagte Philips-Sprecher, Ben Geerts, der Nachrichtenagentur Reuters. Doch egal was auf dem Halbleiter-Markt geschehe, Philips werde sich um 5 % besser als der Gesamtmarkt entwickeln, sagte Geerts. Das Ergebnis des ersten Quartals soll am 17. April bekannt gegeben werden.

Das operative Ergebnis des Konzerns wird nach eigenen Angaben in den Bereichen Beleuchtung, Haushaltsgeräte sowie Medizintechnik im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr indes gleich oder besser ausfallen. Auf den Rückgang im Halbleiter-Markt habe Philips mit Kostenreduzierung reagiert. Die Kapitalausgaben seien gekürzt worden und das Arbeitskapital werde streng kontrolliert, hieß es in einer Erklärung des Konzerns.

Der niederländische Philips-Konzern ist der zweitgrößte europäische Hersteller von Halbleitern. Am Dienstagmorgen notierten die Aktien in einem freundlichen Marktumfeld nach einem Plus zu Handelsbeginn mit 2,15 % im Minus bei 31,85 Euro.

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