Schwächeanfall der japanischen Währung
Euro schließt in Europa sehr fest

Die Gemeinschaftswährung wird mit 0,8614 nach 0,8605 USD am Mittag gehandelt. EU-Währungskommissar besorgt über Euro-Einfluss auf Inflation

vwd FRANKFURT. Sehr fest geht der Euro am Mittwochnachmittag aus dem europäischen Handel. Gegen 16.55 Uhr MEZ wird die Gemeinschaftswährung mit 0,8614 nach 0,8605 USD am Mittag gehandelt. Zum Yen notiert der US-Dollar mit 124,12 nach 124,53 JPY am Mittag. Zum britischen Pfund zeigt sich der Euro mit 0,6091 nach 0,6077 GBP und zum Schweizer Franken mit 1,5177 nach 1,5199 CHF am Mittag. Die Feinunze Gold wurde im Londoner Nachmittagsfixing mit 267,55 nach 266,55 USD im Vormittagsfixing festgestellt.

Auslöser für den Kurssprung sei ein Schwächeanfall der japanischen Währung gewesen, berichten Händler. Danach sei die Einheitswährung "auf den Wogen der deutlich verbesserten Stimmung gestiegen".

Die deutschen Inflationszahlen hätten zumindest fundamental dieses Sentiment untermauert, hieß es. Binnen Minuten schoss der Euro am Morgen um einen halben US-Cent nach oben und pausierte nur jeweils kurz an den wichtigen Widerstandsmarken. Auffallend sei vor allem die geringe Abgabebereitschaft gewesen. Vor 0,8600 USD glatt habe niemand Euro geben wollen, hieß es weiter. Und auch darüber habe man "viele frische Käufer" im Markt gesehen. Selbst über dem Widerstand aus dem mittelfristigen Trend bei 0,8608 USD hält sich der Euro bis zum Schluss. Nächstes Ziel seien nun 0,8640 und 0,8675 USD, sagten Händler.

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