Schwächere Entwicklung der Kapitalmärkte
Goldman Sachs stuft Deutsche und andere Banken herab

Nachdem die Bankentitel herabgestuft wurden, gaben die Aktienwerte der Deutschen Bank und Dresdner Bank nach.

dpa-afx/Reuters FRANKFURT. Die Bankentitel sind am Donnerstag unter Druck geraten, nachdem Goldman Sachs die Aktie der Deutschen Bank von "Outperformer" auf "Market Performer" herabgestuft hat.

Das sagte die Händlerin Ulrike Christel von der Baden Bank-Württembergische am Donnerstag. Um 11.00 Uhr notierten die Aktien der Deutschen Bank mit einem Minus von 4,01 % auf 87,63 Euro, das Papier von der Dresdner Bank gab um 1,82 % auf 46,38 Euro nach und die Commerzbank-Aktie verbilligte sich um 1,16 auf 29,95 Euro. Der Referenzindex DAX zeigte sich ebenfalls mit 1,74 % im Minus bei 6.505,80 Punkten.

Die Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien der Deutschen Bank auf "perform" von "outperform" zurückgestuft. Gleichzeitig stufte Goldman auch die Aktien der europäischen Banken ABN Amro, BNP Paribas, Credit Lyonnais und SG herunter. Die Analysten begründeten die Herabstufungen mit einer schwächeren Entwicklung der Kapitalmärkte im vierten Quartal dieses Jahres sowie möglichen höheren Rückstellungen im kommenden Jahr auf Grund von riskanten Darlehen in den USA. Goldman stufte ABN Amro und Credit Lyonnais auf "market underperform" von "perform", BNP Paribas auf "outperform" von der Einstufung auf einer Empfehlungsliste sowie SG auf "perform" von "outperform". Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Die Aktien der Deutschen Bank lagegen gegen 10.00 Uhr MEZ in einem schwachen Marktumfeld 3,6 % im Minus bei 88 Euro.

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