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Schwächere Nachfrage drückt Praxair-Gewinne

Der US-Industriegaseproduzent Praxair hat im Schlussquartal 2001 auf Grund schwächerer Nachfrage weniger verdient als noch vor Jahresfrist.

rtr DANBURY. Der Gewinn sei um drei Prozent auf 118 Mill. Dollar oder 72 Cents je Aktie gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch vor US-Börsenbeginn mit. Analysten hatten nach einer Umfrage von Thomson Financial/First Call im Mittel mit einem Gewinn je Aktie von 69 Cents gerchnet. Sinkende Nachfrage vor dem Hintergrund der Wirtschaftsabkühlung in den USA sowie Währungsverluste bei den internationalen Geschäften hätten die Gewinne gedrückt. Ausblickend hieß es, Praxair gehe davon aus, dass bis auf weiteres die allgemeine Wirtschaftsaktivität auf dem niedrigen Niveau des vierten Quartals verharren werde.

Praxair ist nach der französischen Air Liquide und der britischen BOC der weltweit drittgrößte Produzent von Industriegasen. Die Wiesbadener Linde AG ist die Nummer Vier der Branche.

Für das erste Quartal 2002 gehe Praxair nun von Ergebnissen aus, die mit dem Schlussquartal 2001 vergleichbar seien. Beim Gewinn je Aktie erwarte das Unternehmen 72 bis 76 Cents, hieß es. Im Gesamtjahr 2002 sei mit einem Gewinn je Anteilsschein von 3,15 bis 3,35 Dollar zu rechnen. Rund fünf bis 5,3 Mrd. Dollar an Umsätzen würden wohl im laufenden Jahr erwirtschaftet, stellte Praxair in Aussicht.

Im Schlussquartal 2001 verzeichnete Praxair nach eigenen Angaben einen Umsatzrückgang auf 1,24 Mrd. Dollar nach 1,27 Mrd. im vierten Quartal 2000. Währungsverluste in den internationalen Geschäften des Unternehmens hätten den Quartalsgewinn um 16 Mill. Dollar oder umgerechnet um zehn Cents je Aktie gedrückt, hieß es.

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