Schwächeres Gesamtjahr angekündigt
BASF rechnet trotz Krise mit schwarzen Zahlen

Der Chemiekonzern BASF hat im dritten Quartal 2001 erheblich weniger verdient als im Vorjahr. Wie das Unternehmen am Dienstag in Ludwigshafen mitteilte, ging das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf zwei Milliarden Euro zurück.

ap LUDWIGSHAFEN. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft betrug mehr als 24 Milliarden Euro (46,9 Milliarden Mark) - gut acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Man erwarte ein schwieriges Jahr 2002, erklärte die BASF.

"Das Jahr 2001 war für die gesamte Weltwirtschaft ein Ausnahmejahr", erklärte der BASF-Vorstandsvorsitzende Jürgen Strube bei der Präsentation der Ergebniszahlen für das dritte Quartal. Nach einem hoffnungsvollen Start habe man im zweiten Quartal eine deutliche Verlangsamung des Wachstums erlebt. Im dritten Quartal sei daraus ein spürbarer Abschwung geworden, der sich aus heutiger Sicht auch im vierten Quartal fortsetzen werde.

Zum Jahr 2002 sagte der BASF-Chef: "In der augenblicklichen weltpolitischen Lage sind es nicht allein wirtschaftliche Faktoren, von denen der Aufschwung abhängt." Als positive Signale wertete er die Stabilisierung des Ölpreises oder niedrige Zinssätze und Inflationsraten. Doch würden die negativen Faktoren überwiegen.

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