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Schwarz Pharma beendet Urologie-Joint-Venture mit Madaus

Der Pharmakonzern Schwarz Pharma beendet das im Frühjahr 1999 gegründete Joint Venture mit dem Urologie-Spezialisten Madaus.

dpa-afx MONHEIM. Der Pharmakonzern Schwarz Pharma beendet das im Frühjahr 1999 gegründete Joint Venture mit dem Urologie-Spezialisten Madaus. Die Auflösung des Gemeinschaftsunternehmens Hoyer-Madaus sei beim Bundeskartellamt angemeldet worden und solle bis Jahresende abgeschlossen sein, sagte eine Schwarz-Pharma-Sprecherin am Dienstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Der Rückzug sei aus strategischen Gründen erfolgt. Das auf Deutschland beschränkte Joint Venture habe zwischen Januar und September 18 Mill. Euro umgesetzt. Der überwiegende Teil der 40 Beschäftigten in Monheim soll zu Schwarz Pharma zurückkehren. Beide Unternehmen halten 50 Prozent der Anteile.

Madaus teilte mit, Schwarz Pharma werde die Betreuung von Arzneimitteln wie Mitem bei Blasenkarzinomen, Firin gegen Harnwegsinfektionen, Nocutil gegen nächtliches Einnässen und Viridal bei erektiler Dysfunktion sowie der Katheter und Diagnostika für das Urinlabor übernehmen. Madaus werde sich unter anderem um die Urologie-Produkte Spasmolyt und Terazid kümmern.

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