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Schwarz Pharma rutscht im zweiten Quartal in die Verlustzone

(dpa-AFX) Monheim - Der Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma < SRZ.ETR > ist im zweiten Quartal 2004 bei einem deutlich geringeren Umsatz in die Verlustzone gerutscht. Beim bereinigten Konzernüberschuss habe das Unternehmen einen Verlust von 1,0 Millionen Euro verzeichnet, teilte der Konzern am Montag in Monheim mit. Zwölf von dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einem Verlust von 7,18 Millionen Euro gerechnet, nach einem Plus von 88,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz halbierte sich auf 264,2 (Vorjahr:509,9) Millionen Euro.

(dpa-AFX) Monheim - Der Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma < SRZ.ETR > ist im zweiten Quartal 2004 bei einem deutlich geringeren Umsatz in die Verlustzone gerutscht. Beim bereinigten Konzernüberschuss habe das Unternehmen einen Verlust von 1,0 Millionen Euro verzeichnet, teilte der Konzern am Montag in Monheim mit. Zwölf von dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einem Verlust von 7,18 Millionen Euro gerechnet, nach einem Plus von 88,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz halbierte sich auf 264,2 (Vorjahr:509,9) Millionen Euro.

Schwarz Pharma erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz von 850 Millionen Euro. Zuvor hatte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 800 und 850 Millionen Euro prognostiziert. Der Überschuss werde weiterhin "marginal positiv" gesehen.

Das Betriebsergebnis sank im zweiten Quartal auf 2,2 Million Euro nach 149,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Branchenexperten waren von einem operativen Ergebnis von Minus 5,9 Millionen Euro ausgegangen. Das Unternehmen begründete den Rückgang mit dem deutlich geringeren Umsatz mit dem Omeprazol-Generikum in den USA aufgrund der veränderten Konkurrenzsituation.

Omeprazol

Der Säure-Hemmer Omeprazol zur Behandlung von Sodbrennen ist ein Nachahmerpräparat des Magenmittels Prilosec des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca < AZN.ISE > < AZN.SSE > < ZEG.FSE > und hatte Schwarz Pharma im zweiten Quartal 2003 zu einem kräftigen Gewinnplus verholfen. Die Omeprazol-Umsätze sind jedoch seit August 2003 durch den Markteintritt von Konkurrenzunternehmen wie Mylan und der Novartis-Tochter Lek < Novn.VTX > < NOT.FSE > kräftig unter Druck geraten.

Der bereinigte Konzerngewinn ging in den ersten sechs Monaten auf 0,3 Millionen Euro zurück. Im Vorjahr machte das Unternehmen noch einen Überschuss im ersten Halbjahr von 143,2 Millionen Euro. Der Umsatz fiel im selben Zeitraum auf 490,4 (978,1) Millionen Euro. Das Betriebsergebnis sank auf 8,6 (259,6) Millionen Euro.

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