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Schwarz Pharma steigert Umsatz und Überschuss

Die Schwarz Pharma AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Überschuss gesteigert und dabei die Analystenerwartungen übertroffen.

rtr MONHEIM. Der Monheimer Arzneimittelhersteller teilte am Dienstag mit, bei einem Umsatz von 736,2 (705,9) Mill. ? den Jahresüberschuss um 65 % auf 13,6 (8,2) Mill. ? verbessert zu haben. Analysten hatten im Mittel einen Umsatz von 731,5 Mill. ? und einen Jahresüberschuss von 12,59 Mill. ? geschätzt. Das Unternehmen teilte weiter mit, im Jahr 2000 den Verlust beim Betriebsergebnis auf 3,6 (minus 29,9) Mill. ? verringert zu haben. Vor Forschungs- und Entwicklungskosten habe sich eine Steigerung des Wertes um 86 % auf 87,9 Mill. ? ergeben. Analysten waren bei ihren Schätzung von einem Gewinn beim Betriebsergebnis im Durchschnitt von 12,4 Mill. ? ausgegangen.

Die Aktie legte im frühen Handel um 1,54 % auf 29,65 ? zu. Die Aktionäre sollen nach den Angaben eine Dividende von 0,55 ? erhalten. Im Vorjahr waren 0,26 ? gezahlt worden zuzüglich einem einmaligen Bonus von 0,77 ?.

Schwarz Pharma kündigte an, die Phase III der klinischen Studien für das Wirkstoff-Pflaster gegen die Parkinson-Krankheit werde im Laufe diesen Jahres beginnen. Für den Wirkstoff gegen Epilepsie (Harkoseride) werde im Frühjahr die Phase II starten. Die Entwicklung eines Präparates gegen Prostata-Krebs werde aufgrund von Nebenwirkungen abgebrochen. Eine endgültige Entscheidung über eine mögliche Weiterentwicklung stehe noch aus. Ein weiteres Projekt zur Behandlung von Spätkomplikationen bei Patienten mit Diabetes Typ I habe der Konzern im Februar 2001 eingestellt, hieß es weiter. Branchenkenner hatte das Risiko für die weitere Entwicklung bei Schwarz Pharma als groß eingeschätzt, weil das Unternehmen von dem Erfolg seiner Produktpipeline abhänge.

Schwarz Pharma hatte sich im Vorjahr von seinem Geschäft mit Nachahmerprodukten (Generika), der Isis Puren-Gruppe, getrennt und auf die Vermarktung und Entwicklung von Medikamenten ausgerichtet. Im Zuge dessen musste der Konzern einen deutlichen Rückgang des Jahresüberschusses auf 16,1 (118,0) Mill. DM hinnehmen.

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