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Schwarz Pharma wartet mit Fesoterodin-Kooperation bis 2005 ab

Der Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma will über mögliche Vertriebskooperationen für sein zukünftiges Inkontinenz-Produkt Fesoterodin erst nach Veröffentlichung weiterer klinischer Daten entscheiden.

dpa-afx FRANKFURT. Der Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma will über mögliche Vertriebskooperationen für sein zukünftiges Inkontinenz-Produkt Fesoterodin erst nach Veröffentlichung weiterer klinischer Daten entscheiden. "Fesoterodin wird derzeit in einer sehr großen Phase III-Studie mit rund 2000 Patienten in den USA und Europa getestet und Ergebnisse dieser Studie werden im zweiten Quartal 2005 erwartet", sagte Iris Löw-Friedrich, Forschungsvorstand der Schwarz Pharma AG im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa-AFX.

"Es ist jedoch noch zu früh, um Aussagen über die Positionierung des Produktes in Konkurrenz zu Detrol zu machen", erklärte die Schwarz-Pharma-Managerin. Detrol ist ein Medikament des amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer . Bei einem Gesamtumsatz von 45,18 Mrd. Dollar, verbuchte Detrol 2003 Erlöse in Höhe von 544 Mill. Dollar. "Die bisherigen Studienergebnisse geben uns das Vertrauen, dass wir im direkten Vergleich mit Detrol gut abschneiden werden", sagte Löw-Friedrich. Fesoterodin wird derzeit im direkten Vergleich mit dem Konkurrenzprodukt getestet und Konzernchef Patrick Schwarz-Schütte erwartet rund fünf Jahre nach Marktzulassung einen jährlichen weltweiten Umsatz von 450 Mill. Euro.

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