Schwarze Acht
Alle guten Dinge sind drei, alle schlechten vier

Die Probleme, die sich abgezeichnet hatten, lasten noch immer auf Peking: Die Behinderung von Journalisten, die ökologischen Folgekosten, das Missachten der Menschenrechte – nichts hat sich gebessert. Wenigstens spielte Doping bisher nur eine Nebenrolle. Doch das hat sich nun geändert.

Die Probleme, die sich abgezeichnet hatten, lasten – aller Beteuerungen des IOC zum Trotze – noch immer auf Peking: Die Behinderung von Journalisten, die ökologischen Folgekosten, das Missachten der Menschenrechte – nichts hat sich gebessert.

Wenigstens spielte Doping bisher nur eine Nebenrolle. Zwar gab es im Radsport, im Pistolenschießen und beim Baseball positive Proben. Aber was ist das schon im Vergleich zu den über 20 Fällen, mit denen Experten gerechnet hatten. Alle guten Dinge sind drei, konnte man sich bisher trösten und zumindest auf einen tröstlichen Spielausgang im sportethischen Sinne hoffen.

Nun ist mit Fani Halkia, Olympiasiegerin über 400-Meter-Hürden, der vierte Dopingtäter entlarvt. Und da die Vier in der chinesischen Numerologie als böses Omen gedeutet wird, muss Schlimmes für diese Spiele befürchtet werden.

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