Schwarze Zahlen erst 2003 zu erwarten
Norcom konzentriert sich auf Kerngeschäft

Das defizitäre Software- und Beratungsunternehmen NorCom Information Technology will sich in Zukunft auf sein Kerngeschäft konzentrieren und Beteiligungen verkaufen.

rtr MüNCHEN. Eine Unternehmenssprecherin sagte am Dienstag in München, Norcom wolle sich wieder auf sein Kerngeschäft, den Sicherheitslösungen im elektronischen Handel (E-Business), konzentrieren. Alle unrentablen Beteiligungen und Geschäftsbereiche würden verkauft. Schwarze Zahlen seien aber erst 2003 zu erwarten. Ab dem dritten Quartal solle es aber zumindest eine Aufwärtsbewegung geben. Der Umsatz werde in diesem Jahr auf Vorjahresniveau stagnieren.

Norcom hatte im vergangenen Jahr seinen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) kräftig auf 24,5 (Vorjahr: minus 2,9) Mill. ? ausgeweitet. Dies gehe vor allem auf Sonderabschreibungen wegen Risiken bei Beteiligungen zurück, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen bei Vorlage des vier Wochen verspäteten Jahresabschlusses zur Begründung mit.

Der Umsatz sank auf 32,5 (34,2) Mill. ?. Ursprünglich hatte das Unternehmen für das vierte Quartal 2001 operative Gewinne und einen Umsatz von bis zu 60 Mill. ? in Aussicht gestellt, diese Prognose aber zuletzt auf 37 Mill. ? gesenkt. Den Bestand an liquiden Mitteln bezifferte Norcom zum Jahresende mit 17,3 Mill. ? nach 12,5 Mill. im Vorjahr.

Die Aktie lag bis zum Nachmittag um mehr als 22 % im Plus und tendierte bei 1,46 ?.

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