Schwarzgeld
Stichwort: Liechtensteinische Stiftungen

ke DÜSSELDORF. Um Geld heimlich ins Ausland zu verlagern, bedienen sich Steuersünder häufig einer Stiftung in Liechtenstein.

Beliebt ist diese Rechtsform vor allem deshalb, weil sie aus keinem Register ersichtlich ist. Lediglich dann, wenn die Stiftung mit einem kaufmännischen Gewerbebetrieb ausgestattet ist, wird sie erst durch Eintragung im Handelsregister rechtsfähig.

Bei der Gründung ist ein Mindestkapital von 30 000 Schweizer Franken in die Stiftung einzubringen. Gründer können sowohl Privatpersonen wie auch Unternehmen sein. Selbst politische Parteien dürfen Stiftungen ins Leben rufen. Lenker der Gesellschaft ist ihr Gründer. Zwar muss die Stiftung formell einen Stiftungsrat haben - der Gründer ist jedoch mit umfassenden Weisungs- und Vetorechten ausgestattet.

Quelle: Handelsblatt

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