Schweden tun sich gegen Dänemark lange Zeit schwer
Tschechen-Zauber noch zu häufig brotlose Kunst

Gastgeber Tschechien hat zum Auftakt der 68. Eishockey-WM die Hoffnung auf ein erfolgreiches Ende der "Operation Gold" geschürt. Der zehnmalige Weltmeister besiegte Lettland 3:1 (3:0, 0:0, 0:1) und bot dabei phasenweise Offensiv-Eishockey vom Feinsten. Allein die Torausbeute stimmte nicht: Noch zu häufig blieb der Tschechen-Zauber brotlose Kunst.

HB PRAG. Das wusste auch Tschechiens NHL-Superstar Jaromir Jagr: "Wir sind rausgegangen und haben so gespielt, wie wir es uns vorgestellt haben", meinte Jagr nach dem Auftakterfolg seiner Mannschaft, gegen die die deutsche Nationalmannschaft am Mittwoch (20.15 Uhr/live im DSF) ihr drittes Vorrundenspiel der Gruppe A bestreitet. Der NHL-Topverdiener und seine Landsleuten brannten zwar vor 16 150 Zuschauern in der Sazka-Arena in Prag ein Eishockey-Feuerwerk ab, vergaßen allerdings das Toreschießen. "Wenn wir weiter so spielen, können wir viel erreichen", meinte der zweimalige Torschütze Martin Straka dennoch.

Die Letten, am Montag (16.15 Uhr/ live im WM-Ticker von Handelsblatt.com) Gegner des deutschen Teams, hatten gegen den WM-Gastgeber nach dem frühen 0:1 durch Straka (3.) mehrmals den Ausgleich auf dem Schläger. Innerhalb von 15 Sekunden sorgten Jaroslav Spacek und erneut Straka mit einem Doppelschlag (16.) noch vor der ersten Drittelpause für klare Verhältnisse. Danach zauberten Jagr nutzten ihre zahlreichen Torchancen aber nicht. Die Letten verkürzten 59 Sekunden vor Schluss noch durch Grigorijs Pantelejevs.

Auch der siebenmalige Titelträger Schweden verbuchte in der Gruppe C einen WM-Start nach Maß. Beim 5:1 (2:1, 1:0, 2:0) gegen Vorjahres-Aufsteiger Dänemark hielt der Außenseiter allerdings lange gut mit.

Schweden verlor im Duell der Nachbarn gegen die Dänen nach der frühen 2:0-Führung durch Magnus Kahnberg (4.) und Christian Backman (7.) den Faden und geriet nach dem Anschlusstreffer durch Dan Jensen (13.) in Bedrängnis. Erst nach dem 3:1 durch Andreas Salomonsson (40.) hatte die Mannschaft von Trainer Hardy Nilsson das Spiel wieder im Griff.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%