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Schweiz: Ohne Rettung der Swissair-Nebenbetriebe kein Bundesgeld

Die Schweizer Regierung macht die Auszahlung der Finanzhilfe in Höhe von einer Milliarde für die angeschlagene Schweizer Fluglinie Swissair von der Rettung der Swissair-Töchter SR Technics und Atraxis durch Banken und Kantone abhängig.

Reuters BERN. Peter Siegenthaler, Direktor der eidgenössischen Finanzverwaltung, sagte am Dienstag bei einer Medienkonferenz in Bern, der Bund erwarte in dieser Sache bis Mittwochabend "positive Trendmeldungen".

SR Technics und Atraxis stecken in Liquiditätsschwierigkeiten. Die Wartungsfirma SR Technics benötigt weiteren Angaben zufolge bis Mitte Januar 100 Mill. sfr. Das Reservierungs- und Buchungssystem Atraxis hat bis Mitte November einen Liquiditätsbedarf von 35 bis 50 Mill. sfr.

Die Kantone Zürich, Basel und Genf und die Grossbanken Credit Suisse und UBS hätten bis Mittwoch Abend Zeit die Liquiditätsprobleme zu lösen, sagte Siegentheler. "Sonst ist eine der Hauptbedingungen für den Rettungsplan, nämlich die Funktionsfähigkeit der flugrelvanten Betriebe, nicht erfüllt", sagte Siegenthaler.

Falls die Firmen nicht gerettet werden können, droht der Verlust von bis zu 30 000 Arbeitsplätzen.

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