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Schweizer Fondsmanager mit rund einer Milliarde Franken Verlust

Der inhaftierte Schweizer Fondsmanager Dieter Behring hat noch Schweizer Medienberichten zugegeben, dass in den von ihm verwalteten Fonds rund eine Milliarde Franken (650 Mill. Euro) fehlen. Das berichten am Donnerstag das Nachrichtenmagazin "Facts" und die Boulevardzeitung "Blick".

dpa-afx GENF. Der inhaftierte Schweizer Fondsmanager Dieter Behring hat noch Schweizer Medienberichten zugegeben, dass in den von ihm verwalteten Fonds rund eine Milliarde Franken (650 Mill. Euro) fehlen. Das berichten am Donnerstag das Nachrichtenmagazin "Facts" und die Boulevardzeitung "Blick". Behring habe bei Vernehmungen durch die Polizei Zürich gestanden, dass es die für Ende des Jahres versprochene Rückzahlung an seine Anleger nicht geben werde.

Die Justiz hatte Behring wegen Betrugsverdacht in Untersuchungshaft genommen. Die Behörden gehen davon aus, dass hunderte Anleger in der Schweiz und in ganz Europa betroffen sind. Behring hatte Kunden Traumrenditen durch ein von ihm entwickeltes Börsenanalysesystem versprochen, das auf einer Software beruht. Seit längerem war spekuliert worden, dass es sich in Wirklichkeit um ein Schneeball-System handeln könnte, bei dem die Gelder der Neukunden als vermeintliche Renditen an vorher angeworbene Kunden ausgegeben worden sein könnten. Ermittelt wird gegen Behring auch wegen des Verdachts auf Geldwäsche./

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