Schwere Krise der Wirtschaft
Ecuadors Wirtschaftsminister nach Streit mit IWF zurückgetreten

dpa QUITO. Ecuadors Wirtschaftsminister Luis Yturralde ist am Samstag (Ortszeit) nach einem Streit mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über Steuererhöhungen zurückgetreten. Yturralde hatte sich bis zuletzt gegen die Erhöhungen von Abgaben ausgesprochen, die im April mit dem IWF vereinbart worden waren.

Ecuador, dessen Wirtschaft die schwerste Krise seit Jahrzehnten durchlebt, hatte durch den starken Anstieg der Erdölpreise zusätzliche 700 Millionen Dollar (1,6 Milliarden DM/786 Millionen Euro) eingenommen.

Der IWF machte jedoch die Auszahlung weiterer Kredite von den zugesagten Steuererhöhungen abhängig. Das Land müsse auch für wieder sinkende Ölpreise gewappnet sein, argumentierte der Fonds. Für dieses Jahr, in dem der Dollar als alleiniges Zahlungsmittel eingeführt worden war, erwartet die Regierung erstmals wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent.

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