"Schwere Verstöße" in zwei Fällen
Morgan Stanley vom Handel suspendiert

Die Investmentbank wird in Japan vorübergehend auf eigene Rechnung vom Aktienhandel ausgeschlossen. Die japanische Börsenaufsicht FSA wirft ihr Kursmanipulation vor.

vwd TOKIO. Die japanische Financial Services Agency (FSA) hat am Freitag gegen die Morgan Stanley Japan eine Suspendierung des Aktienhandels auf eigene Rechnung für 24 Geschäftstage wegen Kursmanipulation verhängt. Die japanische Börsenaufsicht hatte bei der FSA beantragt, diese Diszilinarmaßnahme zu ergreifen. Jeglicher Aktienhandel wird demnach ab 4. Februar bis 8. März mit Ausnahme von Transaktionen am bzw. vor dem 1. Februar untersagt, teilte die FSA am Freitag mit.

Der Investmentbank werden in zwei Fällen "schwere Verstöße" bei Short-Verkäufen an den Börsen Tokio und Osaka zur Last gelegt. Ihr wird aufgetragen, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um eine Wiederholung zu vermeiden, einschließlich der Bestrafung involvierter Mitarbeiter. Ergänzend suspendierte auch das japanische Finanzministerium Morgan Stanley vom Underwriting japanischer Staatsanleihen sowie der Teilnahme an Bond-Auktionen im genannten Zeitraum.

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