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Schwere Zeiten für die Ölscheichs

"Du Schatz, gut, dass wir uns für den offenen Kamin entschieden haben, jetzt wo überall der Strom ausfällt!" Der Kamin und der Bollerofen wärmen uns gegen die Kälte, die aus der globalisierten, durchtechnisierten Welt zu uns in die vorweihnachtlich beleuchtete Wohnstube weht.

"Du Schatz, gut, dass wir uns für den offenen Kamin entschieden haben, jetzt wo überall der Strom ausfällt!" Der Kamin und der Bollerofen wärmen uns gegen die Kälte, die aus der globalisierten, durchtechnisierten Welt zu uns in die vorweihnachtlich beleuchtete Wohnstube weht. Schnell, Schnell Liebling, mach' die Fenster zu, es schneit.

Über dem ganzen Land lieg ein Geruch von Hausbrand aus gut abgelagertem Brennholz (der Schüttraummeter für 30 Euro) und Brikett, so wie man es noch aus den letzten Tagen der DDR kennt.

Deutschland versammelt sich wieder um die offene Feuerstelle oder rückt wenigstens vor der Flamme hinter Glas eng zusammen. Denn dort, wo ein Kamin das Budget übersteigt, bzw. wo die baulichen Voraussetzungen eine offene Flamme nicht zulassen, steht ein Ofen, beispielsweise der Firma Bullerjan. Wie heimelig das schon klingt. Wir preisen die Vorzüge - ist doch eine ganz andere Wärme als aus der Zentralheizung.


Früher, ja, da hat man gejammert als man die Kohlen und Briketts aus dem Keller schleppen musste. Und erst all’ der Dreck mit der ganzen Asche und die stickige Luft im Zimmer. Wer es sich leisten konnte, heizte zentral.

Wohlstand heute, das sind ein paar Reihen Holz unter dem Vordach, ordentlich geschichtet, bisweilen nach Jahrgängen gekennzeichnet. Wir kehren der Moderne den Rücken, in dem wir wieder selber Holz spalten, schichten und damit die Stube einheizen. „Wir können sehr wohl noch für uns selber sorgen! - wie das prasselt.

Was ist dagegen schon ein Nachtspeicherofen oder eine Ölheizung? Es brechen schwere Zeiten an für die RWE's dieser Welt und für die Ölscheichs erst recht.


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