Schwergewichte als Zugpferde
Nemax 50 gewinnt bei dünnen Umsätzen

Der Neue Markt hat nach einem verhaltenen Start deutlich gewonnen. Der Nemax 50 stieg bis zum Abend um 1,8 Prozent auf 1 234 Zähler, der All Share-Index um 1,2 Prozent auf 1 173 Punkte.

dpa FRANKFURT. Der Neue Markt lege im Durchschnitt zu, weil einige Schwergewichte wie Qiagen oder T-Online mit ihren Gewinnen den Index nach oben ziehen, sagte ein Händler in München. Die Umsätze seien aber - wie am Vortag - niedrig.

Die Aktien von Highlight Communications waren mit einem Plus von 8,3 Prozent auf 4,81 Euro der Toptitel im Nemax 50. Sie profitierten nach wie vor von Spekulationen über den Wettstreit um die Rechte an der Fußball-Champions-League. Das Schweizer Medienunternehmen hält die Rechte bis zum Jahr 2003. Die UEFA will an diesem Mittwoch über die Vergabe bis 2006 entscheiden.

Nachdem die Anteilsscheine von Senator Entertainment am Vortag zweistellig eingebrochen waren, machten sie einen Teil dieser Verluste am Dienstag weg. Sie zogen um 11,2 Prozent auf 2,97 Euro an. Auch Händler konnten keinen anderen Grund als diese Gegenreaktion auf die Vortagesentwicklung für die Gewinne ausmachen.

Der Eintritt in den französischen Gesundheitsmarkt verhalf den Papieren von D.Logistics zu einem Kursplus von 3,4 Prozent auf 10,24 Euro. Das Unternehmen hatte zuvor einen langfristigen Vertrag mit der französische Tochtergesellschaft des Medizinprodukten- Zulieferers Lohmann & Rauscher geschlossen.

Anleger, die in das Biotechnologie-Unternehmen Evotec investiert sind, konnten sich schon zum dritten Mal in Folge über Gewinne freuen. Die Aktie kostete am Abend 12,26 Euro und damit 3,0 Prozent mehr als am Vortag, als das Unternehmen einen Auftrag des amerikanischen Pharmaunternehmens Merck & Co. gemeldet hatte.

Pixelnet-Papiere profitierten vom Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Kodak GmbH. Unter anderem einigten sich die Partner auf eine gemeinsame Internetplattform und wollen ihre Infrastrukturen optimieren. Die Pixelnet-Aktie stieg um 2,1 Prozent auf 4,89 Euro.

Biodata-Papiere hielten die rote Laterne des Schlusslichtes. Sie verloren 6,1 Prozent auf 0,62 Euro. Das Unternehmen hatte im November Insolvenz angemeldet. Kurz darauf zuckte die Aktie noch einmal in die Höhe, nachdem bekannt geworden war, dass das Bundesland Hessen sich an neuen Gesprächen zur Rettung des Unternehmens beteiligen wolle. Der Optimismus scheint von kurzer Dauer zu sein.

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