Schwerpunkt der Arbeit ist der Nachwuchs
Trainer Jomo Sono - der “schwarze Prinz”

"Volksheld" Jomo Sono soll Südafrikas Fußball wieder auf Vordermann bringen.

sid JOHANNESBURG. Wegen des desolaten Auftritts der "Bafana, Bafana" (Die Jungs) beim Afrika-Cup Anfang des Jahres (Viertelfinale) dem damaligen Coach Carlos Queiroz zunächst als "Aufpasser" zur Seite gestellt, übernahm der 45-Jährige erst im März nach dem Rücktritt des schnell vom internen Machtkampf zermürbten Portugiesen den Posten des Nationaltrainers.

Für die südafrikanischen Fußball-Fans eine längst überfällige Entscheidung, denn Sono, dessen richtigen Vornamen Matsilele kaum jemand kennt, genießt am Kap Heldenstatus. Als einer der besten Spieler, die Südafrika jemals hervorgebracht hatte, war der "schwarze Prinz" einst in die Welt gezogen und hatte in den 70er Jahren mit dem brasilianischen Fußball-Idol Pele gemeinsam bei Cosmos New York gespielt.

Nach seiner Rückkehr 1982 kaufte Sono den Klub Highlands Park, änderte den Vereinsnamen in Jomo Cosmos und führte das Team sechs Jahre später in seiner letzten Saison als Spieler zur Meisterschaft. Auch als Trainer machte sich Sono bereits einen Namen, als er sein Team 1994 wieder in die erste Liga führte. Vier Jahre später hatte Sono auch kurz die Nationalelf des Landes trainiert, musste aber noch wenige Wochen vor der WM in Frankreich seinen Hut nehmen.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Nachwuchs. Mehr als 20 einheimische Talente schafften unter seiner Regie bereits den Sprung nach Europa. Dazu gehörte auch sein Sohn Bamuza, der jüngst beim FC St. Gallen anheuerte.

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