Schwerpunkt Nachwuchsarbeit
Zwanziger bietet alternativen Führungsstil

DFB-Schatzmeister Theo Zwanziger hat seine Kandidatur um die Präsidentschaft im Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Kritik am Führungsstil von Amtsinhaber Gerhard Mayer-Vorfelder begründet.

HB FRANKFURT. "Ich habe feststellen müssen, dass sein Führungsstil nicht der ist, der in einem demokratisch ehrenamtlich geprägten Verband überall auf Freude stößt", erklärte Zwanziger am Dienstag im "DeutschlandRadio Berlin". Von daher wolle er eine Alternative für einen anderen Führungsstil sein. Der neue Präsident wird auf dem DFB - Bundestag am 24./25. Oktober in Osnabrück gewählt.

Zu seiner Entscheidung hatte sich Zwanziger auf einer außerordentlichen DFB-Präsidiumssitzung am Montagabend in Frankfurt/Main bekannt. Der 59-Jährige begründete seinen Entschluss mit der Debatte um die Person des DFB-Präsidenten Mayer-Vorfelder in den vergangenen Wochen. Er betonte aber auch, er habe zu Mayer- Vorfelder ein sehr loyales Verhältnis, das während der letzten drei Jahre zu guten Arbeitsergebnissen geführt habe.

Den Schwerpunkt der Arbeit eines DFB-Präsidenten sieht Zwanziger in der Nachwuchsförderung. Zwar nehme die Organisation der Weltmeisterschaft 2006 großen Stellenwert ein, aber damit höre die Arbeit nicht auf. Neben der gesellschaftlichen Herausforderung bei der Jugendarbeit gehe es im Fußball um den Ausbau des Spitzensports.

"Ich glaube, dass wir sehr genau werden überlegen müssen, welche Mittel wir noch einsetzen können, um den Spitzenleistungssport von den Jugendlichen an bis dann in den Bereich der Bundesligaclubs und der Nationalmannschaft noch weiterzuentwickeln", sagte Zwanziger.

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