Schwerste Zusammenstöße seit Monaten
Türkische Soldaten töten zwölf mutmaßliche PKK-Kämpfer

afp DIYARBAKIR. Bei den seit Monaten schwersten Zusammenstößen mit mutmaßlichen kurdischen Rebellen hat die türkische Armee nach eigenen Angaben zwölf PKK-Kämpfer getötet. Drei Soldaten seien bei den Kämpfen in der südöstlichen Provinz Sirnak verletzt worden, erklärten die Behörden in Diyarbakir am Montag. Wann die Kämpfe stattfanden, wurde offen gelassen. Die Auseinandersetzungen waren drastisch zurückgegangen, nachdem die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) auf Bitten ihres inhaftierten Anführers Abdullah Öcalan im September vergangenen Jahres das Ende des bewaffneten Kampfes für ein unabhängiges Kurdistans erklärt hatte.

Die türkische Regierung lehnt Verhandlungen über eine politische Lösung bislang jedoch ab und will die PKK so lange bekämpfen, bis sich die Rebellen ergeben. In anderthalb Jahrzehnten Bürgerkrieg zwischen den Sicherheitskräften und der PKK wurden Zehntausende Menschen getötet. Öcalan wurde im Juni vergangenen Jahres wegen Hochverrats zum Tode verurteilt.

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