Schwierige Marktbedingungen der Film- und Medienwirtschaft
Senator verfehlt ausgeglichenes Ergebnis

Der Berliner Film-Produzent und Rechtehändler Senator Entertainment reduziert seine Umsatzerwartungen für 2002 deutlich und verfehlt das angestrebte ausgeglichene Ergebnis.

HB/dpa BERLIN. In diesem Jahr würden lediglich die Hälfte der geplanten Umsätze erreicht und kein ausgeglichenes Ergebnis erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Planungen würden den "derzeit schwierigen Marktbedingungen der Film- und Medienwirtschaft angepasst", hieß es. Die Aussichten für 2003 und 2004 blieben aber positiv.

Die internationalen Filmproduktionen werden nach Angaben des Unternehmens nicht wie erwartet schon in diesem Jahr umsatzrelevant. Auf Grund gesunkener Besucherzahlen in den Kinos seien die Erwartungen an die gestarteten Filme nicht erfüllt worden. An der Börse verloren Senator zu Handelsbeginn mehr als zwölf Prozent auf 0,58 Euro. Das Nemax-50-Unternehmen, das demnächst an den Geregelten Markt wechselt, hatte 2001 erstmals mit Verlust abgeschlossen. Grund waren Probleme bei der Beteiligung Cinemaxx.

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