Schwimmen Olympia
Auch Deibler und die Staffel gehen baden

Nach dem Zwischenhoch durch Paul Biedermanns fünftem Platz ging es für die deutschen Schwimmer wieder in den Leistungskeller. Steffen Deibler und die Staffel scheiterten deutlich.

Die 4x200-m-Freistilstaffel und Steffen Deibler (Biberach) haben bei den Olympischen Spielen in Peking den negativen Trend des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) fortgesetzt und sind in ihren Vorläufen ausgeschieden.

Das DSV-Quartett Paul Biedermann (Halle/Saale), Benjamin Starke (Berlin), Christian Kubusch (Magdeburg) und Stefan Herbst (Leipzig) verpasste in 7:13,92 als 12. den Endlauf am Mittwoch. Die deutsche Staffel, in Zeiten von Michael Groß ein Aushängeschild, blieb sogar deutlich hinter Österreich (9.).

Auch der deutsche Meister Deibler blieb über 100m Freistil weit unter seinen Möglichkeiten und scheiterte im hochklassig besetzten Feld als 33. Der 21-Jährige blieb in 49,39 Sekunden ganze 84 Hundertstel über seinem deutschen Rekord von der DM in Berlin im April. Als Zeitschnellster qualifizierte sich der australische Weltrekordler Eamon Sullivan in 47,80 Sekunden.

Unterdessen wurde über 200 m Brust der Europarekord des Russen Dimitri Komornikow (2:09,52 Minuten) gleich zweimal unterboten. Zunächst blieb der Italiener Paolo Bossini in 2:08,98 Minuten unter der alten Bestmarke. Danach schwamm der Ungar Daniel Gyurta noch einmal drei Zehntel schneller (2:08,68).

Auch die italienische Staffel sorgte in 7:07,84 Minuten für einen Europarekord, als sie 1,76 Sekunden unter ihrer eigenen Bestmarke blieb.

© SID

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