Schwimmen Olympia
Frauen-Staffel schwimmt souverän in den Endlauf

Enttäuschend verlief der Auftritt von Daniela Samulski, der ersten deutschen Schwimmerin bei den Olympischen Spielen in Peking. Die deutsche Meisterin aus Wuppertal schied über 100m Schmetterling als 39. bereits im Vorlauf aus und blieb in 1:00,37 Minuten deutlich über ihrer eigenen nationalen Bestmarke vom April in Berlin.

Mit einem souveränen Auftritt hat sich die deutsche 4x100m-Freistilstaffel der Frauen für den Endlauf am Sonntag (ab 04.00 Uhr Mesz) qualifiziert. Das frühere Weltrekord-Quartett um Gold-Hoffnung Britta Steffen schwamm im Vorlauf in 3:37,52 Minuten hinter China (3:36,78) die zweitbeste Zeit und darf damit weiter auf eine Medaille spekulieren.

Steffen führte die Staffel mit Meike Freitag (Frankfurt/Main), Antje Buschschulte (Magdeburg) und Daniela Götz (Erlangen) als Schlussschwimmerin mit "angezogener Handbremse" hinter den überraschend starken Gastgeberinnen souverän in den Endlauf. "Wir haben unser erstes Ziel erreicht", sagte Steffen, wollte von Euphorie aber nichts wissen: "Es wird nicht einfach, weil die anderen im Gegensatz zu uns nicht in Bestbesetzung geschwommen sind. Nun müssen wir am Morgen unsere Glubsch-Augen aufkriegen."

Vor vier Jahren in Athen hatte die Staffel auf Platz vier noch Edelmetall verpasst und das gesamte DSV-Team in einen Abwärtsstrudel gerissen. "Deshalb wäre ein gutes Abschneiden wichtig", sagte DSV-Sportdirektor Örjan Madsen. Zur Aufmunterung gab es von DSV-Präsidentin Christa Thiel drei Lebkuchenherzen mit der Aufschrift: "Viele Grüße aus Wiesbaden."

Samulski scheitert im Vorlauf

Enttäuschend verlief hingegen der Auftritt von Daniela Samulski, der ersten deutschen Schwimmerin bei den Olympischen Spielen in Peking. Die deutsche Meisterin aus Wuppertal schied über 100m Schmetterling als 39. bereits im Vorlauf aus und blieb in 1:00,37 Minuten deutlich über ihrer eigenen nationalen Bestmarke vom April in Berlin.

Das Halbfinale am Sonntag findet damit ohne deutsche Beteiligung statt. Während Buschschulte auf einen Start über 100m Schmetterling verzichtet hatte, tat sich auch Weltmeisterin Lisbeth Trickett schwer. Die Rivalin von Steffen über 100m Freistil zog in 58,37 Sekunden als Zwölfte nur mit Mühe ins Halbfinale ein. Schnellste war Tricketts australische Teamkollegin Jessicah Schipper (57,58).

"Ersatztstarterin" Katharina Schiller aus Hildesheim, die für die verletzte Nicole Hetzer nachgenannt worden war, belegte über 400m Lagen Rang 33 (4:51,52).

© SID

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