Schwimmen Olympia
Kitajima und Bernard holen Gold

Der Japaner Kosuke Kitajima ist Olympiasieger über 200m Brust. Gold über 100m Freilstil holte der Franzose Alain Bernard. Bei den Frauen siegte die Freistilstaffel der Australier.

Japans Schwimmstar Kosuke Kitajima hat bei den olympischen Schwimm-Wettbewerben in Peking seinen doppelten Gold-Triumph von Athen wiederholt. Nach seinem Sieg über 100m Brust entschied der 25-Jährige auch das Rennen über die 200-m-Distanz für sich.

In 2:07,64 Minuten verfehlte er seinen eigenen Weltrekord um 13 Hundertstelsekunden und verwies den Australier Brenton Rickard in 2:08,88 deutlich auf Platz zwei. Bronze ging in 2:08,94 Minuten wie schon über die 100m an den Franzosen Hugues Dubosq. Deutsche Schwimmer waren auf dieser Strecke nicht am Start.

Über 100m Freilstil hat der Franzose Alain Bernard die Goldmedaille gewonnen. Der 25 Jahre alte Europameister setzte sich in 47,21 Sekunden im Duell gegen Weltrekordler Eamon Sullivan aus Australien durch, der in 47,32 Silber holte. Bronze ging zeitgleich in 47,67 Sekunden an den US-Amerikaner Jason Lezak und den Brasilianer Cesar Cielo Filho. Im Vorlauf ausgeschieden war als 33. Steffen Deibler aus Biberach.

Chinesischer Doppelsieg über 200m Schmetterling der Frauen

Einen Doppelsieg feierte Olympia-Gastgeber China im Schwimm-Finale über 200m Schmetterling der Frauen. In der Weltrekordzeit von 2:04,18 Minuten setzte sich Liu Zige gegen ihre Teamkameradin Jiao Liuyang durch, die in 2:04,72 ebenfalls noch unter der alten Höchstmarke der Australierin Jessicah Schipper blieb, die in 2:06,26 Dritte wurde. Schipper hatte die alte Bestmarke von 2:05,40 Minuten am 17. August 2006 aufgestellt. Deutsche Schwimmerinnen waren auf dieser Strecke nicht am Start.

Australiens Freistilstaffel mit Weltrekord

In der Weltrekordzeit von 7:44,31 Minuten hat Australiens 4x200m-Freistilstaffel der Frauen Gold gewonnen. Das Quartett unterbot die alte Bestmarke der USA vom 29. März vergangenen Jahres um 5,77 Sekunden. Silber holte sich China in 7:45,93 vor den USA in 7:46, 33. Als Vierter schwamm Italien in 7:49,76 Minuten Europarekord.

Das deutsche Quartett mit Meike Freitag (Frankfurt/Main), Petra Dallmann Heidelberg, Daniela Samulski (Wuppertal) und Annika Lurz (Würzburg) war als Zwölfter in 7:58,11 Minuten im Vorlauf ausgeschieden.

© SID

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