SCM Microsystems im Blickpunkt
Neuer Markt kaum verändert erwartet

Der Neue Markt wird nach Einschätzung von Händlern am Freitag ohne Impulse aus den USA und ohne fundamentale Nachrichten aus den Unternehmen kaum verändert in die Sitzung starten. Die Unsicherheit der Anleger am deutschen Wachstumssegment halte an, sagte ein Händler mit Blick auf den umsatzschwachen vorbörslichen Handel.

Reuters FRANKFURT. "Jeder noch so kleine Anstieg wird zu Gewinnmitnahmen genutzt." Vor dem Wochenende werde auch nicht mehr viel am Markt passieren, hieß es. Im Mittelpunkt des Handels könnten die Papiere von SCM Microsystems, Mobilcom und TelesensKSCL stehen.

Das Handelshaus Lang & Schwarz berechnete gegen 8.30 Uhr MESZ den alle Werte umfassenden Nemax-All-Share-Index mit 1 528 Punkten (Vortag 1 525) und den Nemax50 der wichtigsten Werte mit 1 432 Zählern (1434). Die Citibank ermittelte im vorbörslichen Handel einen Nemax50-Stand von 1 440 Punkten. Am Vortag hatte der All-Share-Index 0,48 % und der Auswahlindex 1,27 % zulegen können. Die US-Technologiebörse Nasdaq hatte den Handel bei 2 058 Punkten 1,35 % fester verlassen, was Händler unter anderem auf die anhaltenden Zinssenkungsfantasien zurückführten.

Im Blickpunkt des Handels könnten die Papiere des deutsch-amerikanischen Technologieunternehmens SCM Microsystems stehen, die vorbörslich gegenüber ihrem Schlusskurs vom Donnerstag rund 25 % zulegen konnten. Das auch an der Nasdaq gelistete Unternehmen hatte am Vortag in den USA rund 42 % an Wert gewonnen. Händler sagten, es gebe am Markt Gerüchte über eine mögliche Kooperation oder Akquisition des Herstellers von Smart-Card-Lesegeräten.

Der Telekommunikationskonzern Mobilcom ist nach den Worten eines Unternehmenssprechers an einer Übernahme des Elmshorner Konkurrenten Talkline GmbH & Co. KG interessiert. Der Mobilcom-Sprecher bestätigte damit entsprechende Berichte in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) und dem Handelsblatt. Vorbörslich tendierte die Aktie von Mobilcom 3,5 % fester.

Rund zehn Prozent fester tendierten in der Vorbörse die Aktien der Telesens AG. Der Kölner Anbieter von Abrechnungssystemen für die Telekommunikationsindustrie hat nach eigenen Angaben über Investoren 18 Mill. ? an zusätzlichen Finanzmitteln gesichert.

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